It’s the final Countdown …

Nur noch zwei Wochen und vier Tage… In Gedanken bin ich meinen Abschied schon gefühlte hundertmal durchgegangen. Beim Aufbrechen in Deutschland war mir klar, dass ich nach einem Jahr wieder zurückkomme. Nun werde ich Togo aber für ungewisse Zeit verlassen. Aber auch meine ersten Tage in Deutschland habe ich mir ausgemalt. Ich weiß schon genau welcher Kuchen gebacken und welcher Auflauf in den Ofen geschoben wird.  

Die letzte Zeit ist wie im Flug vergangen. Mitte Juni hatte ich Besuch von meiner Familie und Anfang Juli reisten wir vier deutschen Volontäre noch nach Benin.

BENIN

Nun bleibt noch etwa eine Woche Arbeit im YMCA Atakpamé und am 01.08 geht es dann auch schon nach Lomé für die finale Evaluation. Ein und halb Wochen später werde ich dann ins Flugzeug steigen, nicht wissen ob ich weinen oder lachen soll. Togo hat mich geprägt und hat sich einen Platz in meinem Herzen geschafft und doch freue ich mich auch von ganzem Herzen wieder auf Deutschland.

Willkommen in der Regenzeit

Als Erstes bleibt der Ventilator stehen, danach bricht das W-Lan zusammen. Wenn man jetzt leise ist und lauscht kann man einen der wenigen Notstromgeneratoren der Bank, am Fuße des Hügels, arbeiten hören. Immer öfter kommt es in der letzten Zeit zu Stromausfällen. Bei Regen und vor allem bei potenziellen Gewittern wir er abgestellt. Trotz des Regens schwitzt man hier bei 27°C. Viele Togolesen tragen Pullover oder auch Wollmützen. Kommt die Sonne tagsüber doch zum Vorschein und die Temperaturen steigen, müssen aber alle zugeben, dass es unglaublich heiß ist.

Fällt nun der Strom aus bedeutet das auf kurze Sicht erst einmal kein Licht, kein Ventilator, kein W-Lan. Aber auf längere Sicht bedeutet das auch kein Handy und kein Laptop und auch die Kühlschränke nehmen wieder die außen Temperatur an. Schnell sind die Powerbanks entladen und statt im Licht der Handytaschenlampe wird im Kerzenlicht gekocht. Der Fernseher läuft nicht und auch die laute Musik die sonst immer durch die Straßen dringt bleibt aus. Es breitet sich eine Ruhe aus, eine Stille aber auch eine gewisse Ohnmacht. Man kann rein gar nichts dagegen tun. Man kann nur warten. Die ganzen Stromausfälle machen einem bewusst, wie abhängig man doch von den ganzen elektrischen Geräten ist bzw. vom Strom. Ein Leben ohne Strom… so viel stiller, so viel bedachter, so viel ruhiger. Das Leben steht für einen Moment still, es gönnt sich eine Pause. Unserem hektischen Alltag tut das mal so richtig gut.

Außer den Stromausfällen bringt die Regenzeit auch Früchte mit sich. Ein jeder geht auf sein Feld. Diese liegen mal kilometerweit in den Hügel – Zugang selbstverständlich nur zu Fuß – oder mitten auf einer Wegkreuzung. Mais wird gepflanzt, Mangos und Avocados geerntet. Bald ist auch wieder die Saison der Yams, Orangen, Mandarinen, …

Vielleicht nicht ganz so an die Regenzeit gebunden sind für die Schüler jetzt endlich Ferien. Am 17.06 schreiben zwar noch die Abiturienten ihre erste Prüfung, aber für den Großteil der Schüler starten jetzt die Ferien. Das Jugendzentrum ist viel belebter, denn schon am Vormittag schneien die fröhlichen Schüler herein. Lesen, Zeichnen, Basteln, Tischkicker spielen, Schach/Karten/Brettspiele, … es ist ein buntes Beisammensein und ein jeder macht das worauf er Lust hat.

Mir bleiben jetzt noch ziemlich genau zwei Monate hier in Atakpamé und dann geht es auch schon zur Endevaluation nach Lomé. Viele Grüße an alle die meinen Blog so fleißig lesen und danke für all die Unterstützung die ich erhalte.

In der Hauptstadt Lomé

Praktikum im Waisenhaus

,,Village de la joie“ ist der Name des Waisenhauses, in dem ich seit Mitte März jeden Dienstag arbeite. Die Atmosphäre ist fröhlich und solidarisch. Etwa 40 motivierte und freundliche Mitarbeiter sind hier angestellt (Küchenpersonal, Elektriker, Wäscherinnen, Mütter, Tanten, Animateure,…) Zusammen mit den etwa 70 Kinder bilden sie eine riesen Familie. Die Kinder sind in vier verschiedene Altersgruppen eingeteilt: Bebe 1 (0-1,5 Jahre), Bebe 2 (1,5 – 2,5 Jahre), Bebe 3 (2,5-4 Jahre), Bebe 4 (5-10 Jahre).

Bisher habe ich den Alltag von Bebe 1 und Bebe 2 miterlebt. Die Kleinen wollen gewaschen, gefüttert, gewickelt, getröstet und geliebt werden. Meine Faszination für diese kleinen Wesen steigt bei jedem Mal noch mehr. Ich bin wirklich dankbar dieses Praktikum machen zu dürfen. Es bietet Abwechslung und ich lerne unglaublich viel dazu.

Kinder waschen *-*

KIBIWO Atakpamé

Erst einmal vielen Dank an all die lieben Menschen, die uns dabei unterstütz haben die KIBIWO 2019 in Atakpamé zu realisieren!

Die KIBIWO Atakpamé (Kinder-Bibel-Woche) fand Ende März von Mittwoch bis Freitag auf dem Terrain des Colleges St. Albert statt. Schon am ersten Tag waren wir überrascht, wie zahlreich die Kinder erschienen. Etwa 250 Kinder ließen sich für die Stationen, die Gruppenspiele und die Bibelgeschichte begeistern. Unser Thema war „Saint Paul – un aventurier de la fois“ (Paulus – ein Abenteurer des Glaubens).

Tag 1

Der erste Tag verlief wie geplant. Nach einer herzlichen Begrüßung und der Vorstellung der Mitarbeiter ging es in die verschiedenen Stände wie Malen, Kinderschminken, Tischkicker, Elfmeterschießen, … anschließend versammelten sich alle Kinder auf den Treppen um ein kleines Anspiel über das Leben des Paulus zu sehen. Ein kurzes Quiz und ein Gebet rundeten die Einheit ab und gemeinsam lernten wir ein Lied, das jeden Tag gesungen werden sollte. Nun neigte sich der Tag schon dem Ende zu und wir tanzten mit den Kindern zum Lied „YMCA“.

Tag 2

Heute war „Kermés“, das bedeutet, an jedem Spielstand gab es etwas zu gewinnen. Auf dem kleinen Jahrmarkt gab es Dosenwerfen, Sackhüpfen, Eierlauf, Kinderschminken, … Die Stimmung war gut und auch der anschließende Besuch des Pastors kam gut an. Schon allein die Kleidung verlieh dem ganzen etwas seriöses und die Kinder hörten aufmerksamer zu als sonst. Thema war natürlich wieder das Leben des Paulus und seine Reise. An diesem Tag gab es auch noch eine Sensibilisierung über das Thema Umwelt, die tatsächliche Umsetzung (Bäume pflanzen) fand im Rahmen eines anderen Projektes stattfand. Endlich waren die Gruppenspiele angesagt. Das mit Abstand beliebteste Spiel „Reise nach Jerusalem“ sorgte für ordentlich Stimmung aber auch etwas Unordnung. Nach einer anstrengenden Gruppenspielphase ging auch der zweite Tag zu Ende.

Tag 3

Geplant war heute die Projektion eines Paulus Films. Ein Film auf großer Leinwand – in gewisser Weise Kino, bedeutet für die Kinder hier ein richtiges Highlight. Wir begannen mit den Spielen in der großen Gruppe. Etwa 350 Kinder waren an diesem letzten Tag der KIBIWO erschienen. Nach einem Mini-Konzert eines mehr oder minder berühmten Sängers sollte nun gegen Ende des Tages der Film gezeigt werden. Beamer und Leinwand waren aufgebaut, die Kinder saßen erwartungsvoll auf ihren Plätzen, da fing es an zu Regnen. Da die ganze Aktivität aber unter freiem Himmel stattfand, konnten wir nun den Film vergessen. Die Kinder verließen die KIBIWO frühzeitig oder sie stellten sich in der Nähe unter. Der Regen dauerte zwar nicht lange an, aber das Wetter blieb die ganze Zeit über etwas unsicher und außerdem war nun die Zeit zu knapp. So wurde lediglich Musik gespielt und alle tanzten gemeinsam dazu. Leider kam dadurch kein gemeinsamer Abschluss zustande was ich persönlich etwas schade fand.

Dennoch blicken wir glücklich und voll Dankbarkeit auf die KBIWO zurück und danken Gott für seine Bewahrung über die gesamte Zeit.


WOEZC

  • Ein Gastbeitrag von Davina und Arne über ihren kurzen aber sehr guten Besuch in Togo

Sehr liebevoll und stürmisch wurden wir (Arne und Davina) von Hannah, Jule, Tine und Joel am Flughafen in Lome empfangen. Ein Schild mit den Buchstaben „WOEZC“ (Woöso), was auf Ewe so viel heißt wie „Willkommen“, sollten wir dann gleich mit „Yo!“ beantworten. Ein Schritt aus dem Flughafengebäude raus und wir wussten, ab sofort waren Pullis unnötig. Total ungewohnt für uns, die wir gerade direkt aus dem kalten Deutschland eingeflogen waren. Alles ist ganz anders hier. Schon angefangen beim Klima das Nachts nicht einmal soweit runter kühlt, dass man sich zudecken muss. Ohne Decke einschlafen zu können, daran mussten wir uns erst einmal gewöhnen. Die ersten Tage verbrachten wir in der WG in Lome. Langsam versuchten wir uns an das Französisch heranzutasten, von dem wir leider kaum ein Wort beherrschten. Das war das anstrengendste an der ganzen Zeit die wir hier verbringen durften, nicht einmal kurz etwas einkaufen zu können, ohne sich davor nochmal die Worte zurecht gelegt zu haben, von Rückfragen der Verkäufer ganz zu schweigen. Die Sprache war eine echte Herausforderung!

Zum Glück hatten wir ja einen Guide immer an unserer Seite. Hannah und die anderen Freiwilligen zeigten uns ihre Lieblingsplätze in der togolesischen Hauptstadt und mit den Mototaxis machten wir sowohl den Grande Marche als auch den Strand oder die Milkbar (eins der wenigen Eiscafes in Togo) unsicher.

Die nächsten zwei Wochen reisten wir umher. Ganz in den Norden, wo wir zuerst in einem überteuerten Hotel in Kara und eine Nacht auf dem Dach eines traditionellen Lehmhauses verbrachten. Dann nach Atakpame, Hannahs neue Heimatstadt, wo wir die Gastfamilie kennenlernen konnten und Hannahs Arbeitsstelle gezeigt bekamen und am Ende noch alleine zwei Tage nach Kpalime, wo uns die schöne Natur und die Wasserfälle tief im Dschungel lockten.

Teuer ist das Leben hier nicht. Für eine Portion Reis oder Spaghetti auf der Straße zahlt man einen Spottpreis von nicht einmal 20 Cent. Nur an ganz wenigen Orten hier in Togo haben die Menschen begriffen, das sich mit Tourismus Geld machen lässt -in den Parks die wir besuchten um Wildtiere zu sehen, im Hotel oder beim besteigen des höchsten Berg Togos am Ende unserer Reise in der Nähe von Kpalime, wo wir bis heute nicht verstanden haben, für was wir jetzt eigentlich bezahlt haben. Einen Guide wollten wir nicht, einen Zaun gab es nicht, einfach nur eine einfache Teerstraße den Berg hinauf…vermutlich haben wir dafür bezahlt, dass sie die reparieren konnten.

Nach zwei Wochen hatten wir den Dreh mehr oder weniger raus. Das meiste wiederholt sich an allen Orten im Land. Dir wird am laufenden Band“Yowo“ hinterhergerufen, weil sich außer dir kaum eine weiße Person nach Togo verirrt. Verständlich, dass Hannah das mittlerweile weitestgehend ignoriert, wenn es selbst uns schon nach dieser kurzen Zeit unglaublich auf die Nerven ging. Egal wie lange man hier als Deutsche/r lebt, einfach nur aufgrund der Hautfarbe wird man leider immer auffallen. Brot gibt es nur in Form von Weißbrot, eine einzige Sorte, im ganzen Land. Distanzen werden in Form von Beträgen für Motos oder Taxis angegeben und Supermärkte existieren nur in der Großstadt. Eingekauft wird auf der Straße. Findest du deine Tomaten nicht hier, schaust du zwei Straßen weiter und da hast du sicher Glück. Oder du läufst eben zum Grande Marche, den es in jedem Dorf eigentlich gibt. (Übrigens immer unsere Rettung, wenn wir alleine unterwegs waren und den Motos sagen sollten wo wir gerne hinwürden: „Grande Marche“ und die Sache war geklärt). So einzukaufen ist sehr entspannt. Die Leute müssen kaum etwas lagern (Kühlschränke haben sowieso nicht alle). Allerdings spiegelt sich das auch in der Essensauswahl wieder. Seher einfallsreich sind die Togolesen da nicht. Kochbananen und Jams, aus denen alles von fritierten Koliko bis gestampftem Fufu gemacht wird, Reis, Bohnen, Tomatensoße mit scharfem Piement, Spaghetti oder Brot mit Mayo, das ist so eine grobe Übersicht. Nicht ganz natürlich. Wir probierten uns durch und befanden das allermeiste auch wirklich für sehr lecker. Eher wenig gewürzt, dafür umso schärfer, könnte man sagen.

Die Natur variiert stark je nachdem ob man sich im Süden oder Norden des Landes befindet. In Atakpame konnten wir noch schön durch die grünen Hügel spazieren, während der Norden eher savannig, also trockener und flach war. Wir hatten das Glück noch etwas von „Armatan“ mitzukriegen. Der Trockenzeit, die sich gerade dem Ende zuneigte. Wir waren ganz erstaunt, als sich eines Abends plötzlich ein riesiges Gewitter zusammenbraute und dicke Tropfen vom Himmel vielen.

Mit Hannah und anderen Volontären unterwegs zu sein war total schön, weil wir so in kurzer Zeit sehr tiefe Einblicke in das echte Leben haben konnten und tatsächlichen Kontakt zu Leuten vor Ort hatten. Wir konnten die YMCAs etwas kennenlernen, bei einer Animation dabei sein, im Deutschclub die Jury machen und mit den Togolesen Fußball spielen. Auch aus Pagne (den typischen Stoffen hier) ließen wir uns Kleider maßanfertigen beim lokalen Schneider, sie sind jetzt ein wunderschönes Andenken an unsere tolle Zeit in Togo, an die wir noch lange zurückdenken werden.

Danke Hannah für deine Einführung in die Kultur und die wunderschönen Tage in deiner temporären Heimat da unten! Genieße deine Zeit in diesem wundervollen Land und komm gesund wieder:)

Halbzeit

Das laute Hupen der vorbeifahrenden Moto Taxis, die brennend heiße Sonne die ausnahmslos immer allein am Himmel zu stehen scheint, ohne in Begleitung einer Wolke zu sein, die vielen Straßenverkäuferinnen, die entweder mit großen Schüsseln auf dem Kopf durch die Straßen ziehen oder ihren kleinen Stand am Straßenrand aufgebaut haben, … all das gehört fest zu meinem Alltag. Ich habe hier, in Togo, eine zweite Heimat gefunden.

Die Arbeit im YMCA:

Mein Tagesablauf hat sich ziemlich gefestigt und auch die Arbeit im YMCA ist inzwischen fest mit drin.

Die Arbeit beginnt um acht und endet um 17.00Uhr. Meine Hauptaufgaben sind noch immer die Animationen im Jugendzentrum. Inzwischen sind aber ein Mädchenclub am Montagnachmittag und Animationen in einer kleinen Stadt etwas außerhalb dazugekommen.


Animation in Datcha

Auch die Deutsch Clubs in den verschiedenen Schulen finden noch statt. Bald findet ein Wettbewerb zwischen den Deutschclubs statt. Die besten Schüler der Clubs treten dann zum Finale am Deutschlehrertag in den Kategorien „Lektüre, Gedichte und Zungenbrecher“ gegeneinander an. Ansonsten schreiben wir viele Berichte, planen verschiedene Aktivitäten wie die anstehende Kinderbibelwoche (Kibiwo) und sind für die Bibliothek verantwortlich.
Arbeit die am Anfang vielleicht etwas viel schien ist jetzt zur Gewohnheit geworden und läuft beinahe nebenher. Dadurch, dass die Arbeit aber sehr viel mit Menschen zu tun hat, ist es nie dasselbe. Allerdings bedeutest es oft auch, dass eine gewisse Abhängigkeit besteht und man auf die Zuverlässigkeit anderer angewiesen ist.
Neu in unserem Team ist Cornelia, sie ist seit Mitte Januar hier im YMCA angestellt. Sie ist offiziell für das Jugendzentrum verantwortlich und somit auch unsere Vorgesetzte.

Zwischenseminar:

Nun liegt auch schon das Zwischenseminar hinter uns. Es fand zusammen mit den Ghana Volontären des CVJMs und auch Volontären anderer Organisationen wie der „Norddeutschen Mission“ statt. Wir waren in einem schönen Gästehaus in Akropong, Ghana untergebracht und haben eine super Zeit gemeinsam verbracht.
Das Programm war sehr abwechslungsreich. Wir hatten Besuch von der „Green Africa Youth Organisation“ die mit uns einen Workshop zu Thema Upcycling machten, einen Input zum Thema Gender in Ghana, eine Diskussion über die Frage „Was mache ich hier? Egotrip oder Dienst am Nächsten?“, einen Ausflug zum Damm in Akosombo, kollegiale Beratung, Thema interkulturelle Missverständnisse,…

Das Seminar war viel zu schnell zu Ende, aber danach reisten wir vier Togo Volontäre noch etwa eine Woche an der Küste von Ghana entlang.


Nun liegt also noch ziemlich genau die Hälfte meines Freiwilligendienstes vor mir. Ich freue mich sehr, dass ich diese Zeit noch hier verbringen darf und freue mich aber gleichzeitig auch, dass es nur noch ein halbes Jahr ist, bis ich wieder in Deutschland bin und alle meine Freunde und Familie wiedersehe.

Ich wünsche euch allen Gottes Segen und möchte mich bei Allen bedanken die mich bis hier hin unterstützt haben.
Danke!

Rezept ~ Dèguè

Ein leckerer Nachtisch oder Snack für Zwischendurch, den man hier fast überall auf der Straße kaufen kann.

Zutaten:
Für zwei Portionen

  • 4EL Couscous
  • 6EL Joghurt
  • 3EL crushed Ice
  • 3TL Zucker (nach Geschmack)

Zuerst kocht man den Couscous und lässt ihn abkühlen. Ist der Couscous komplett abgekühlt, kann man nun die anderen Zutaten hinzufügen, das Ganze zu einer homogenen Masse verrühren und am besten sofort genießen.

Dèguè in der Tüte                                 


KiBiWo in Lomé

Bunt, laut, Kinder, anstrengend, Chaos, genial, Spaß, vielfältig, Nerven aufreibend, unvergesslich – KiBiWo 2018 in Lomé.

KiBiWo steht für KinderBibelWoche und beschreibt in unserem Fall ein buntes Programm über den Zeitraum von drei Tagen.

Unser Thema war „David“, eine starke Persönlichkeit des Alten Testaments, die vermutlich die meisten von euch kennen. Die biblische Geschichte wurde als Theater vorgetragen und die angebotenen Stationen waren zu Großteil an diesem Thema orientiert. So konnte man beispielsweise eine Krone basteln, fast wie die von König David oder hinter einer hochprofessionellen Fotowand posen.

David und Goliath

Malwerkstatt

Theater ,,David und Goliath“

Da die KiBiWo kurz vor Weihnachten stattfand wurde dieser Event mit „Noel pour les enfants“ verknüpft. Neben den Gruppenspielen, dem Theater, buntem Bühnenprogramm und den Stationsspielen, wurden also auch noch Geschenke wie Nudel, Reis, Dosentomaten, Kuscheltiere, Süßigkeiten, … an die Kinder verteilt. Das war eine sehr stressige Angelegenheit und es gab am Ende ein großes Durcheinander. Dabei kam das togolesische Temperament so richtig zum Vorschein.

Papa Noel

Modenschau

Beitrag des „Club culturel“

Ich wünsche euch einen guten Start ins neue Jahr, Weisheit bei euren Entscheidungen und die spürbare Liebe Gottes.

Noel pour les enfants

Unvorstellbar viele Kinder waren an diesem Freitag im YMCA. Die Aktion, welche die Kinder so begeistert hat, heißt „Noel pour les enfants“ (Weihnachten für die Kinder).

Wir begannen mit großen Gruppenspielen auf der Straße,danach gab es verschiedene Stationen wie (Bowling, Riechen, Bonbons ernten, Tore schießen, …  Schließlich gab es ein Theaterstück und eine kleine Geschichte. Dazu mussten sich aber alle Kinder hinten im Hof versammeln und das war schwerer als gedacht. Ungefähr 300 drängelnde Kinder mussten durch zwei Türen. Im Hof angekommen waren die Kinder laut und ungeduldig, denn bald sollten sie ihre Geschenke bekommen. Um die Geschenke auszuteilen, ging das ganze nun rückwärts. Einzeln sollten die Kinder durch die Türen gehen und sich ihr Geschenk abholen. Es war ein großes Chaos. Dennoch haben wir es geschafft und am Ende sogar ein kleines Gruppenfoto geschossen, wo aber leider nur weniger als die Hälfte drauf sind. Es ist unmöglich die Atmosphäre und den Wahnsinn der Masse an glücklichen Kindern zu beschreiben. Vielleicht können die Fotos mehr sagen.

Gruppenfoto

Programm im Hof

Kinder, Geschenke und Papa Noel

L’Atelier des Animateurs des Centre des Jeunes Y

Von Montag bis Mittwoch fand ein Seminar für die Animateure des YMCA Togo statt. Wir waren ungefähr 30 Teilnehmer, aus fünf verschiedenen Jugendzentren. Gemeinsam stellten wir uns viele Fragen, diskutierten und suchten nach Antworten. Es war eine sehr intensive Zeit und ich konnte sehr viel mitnehmen – für das Jugendzentrum und auch für mich persönlich.
Die Themen der Seminars waren: Was ist ein Jugendzentrum? Was sind die Aufgaben eines Animateurs? Was brauchen die Kinder und Jugendlichen? Wie ist der YMCA Togo aufgebaut? etc. 
Gruppenarbeiten mischten sich mit Vorträgen, Diskussionen und pädagogischen Spielen. So wurde es nie langweilig und man lernte sich untereinander auch besser kennen.

Jule und Christine präsentieren die Vision des Jugendzentrums Lomé

Verschiedene Ergebnisse der Gruppenarbeiten